Zur
Familiengeschichte:
Zur
Familiengeschichte: Der Name Hülsewedde oder auch in den meisten Fällen
heute Hülsewede geschrieben, heißt wahrscheinlich "Haus an der Weide".
Im Plattdeutschen heißt es heute noch "Hüseweie". Die Ursprünge dürften
im heutigen Herzebrock-Clarholz und dort in der Bauernschaft Heerde
liegen. Der nachfolgende Text ist dem Band "Clarholz und Lette" in "Geschichte
und Gegenwart 1133 - 1983" entnommen. Dieses Heimatbuch wurde zur gemeinsamen
850-Jahr-Feier von den Heimatvereinen Clarholz und Lette herausgegeben.
Die Redaktion lag bei Herrn Prof. Dr. Johannes Meier und Herrn Helmut
Wördemann.
Heerde
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Hülsewedde, Halberbe, Obereigentum: Kloster Herzebrock. Abgaben an die
Pfarrkirche Clarholz, die Klostergüter Herzebrock und Marienfeld und
das Fürstliche Gut Rheda. Kriegssteuer 1631 - 1633: 78 Reichstaler.
Hoffolge: Uff=Uffarth (Gebühren, die durch den angeheirateten Eheteil
gezahlten werden mussten. Die Zahlung erfolgte in der Regel kurz vor
oder nach der Trauung) Uff: 1640 Pancratius Grote Buxel.Uff.24.1665:
Hermann Eggers (verst. 14.09.1695) Verh. Elßke NN u. Henrich Hülsewedde
Uff.14.09.1695: Engel Giersmann (getauft 06.02.1667), Mathias Krevet
(gest. 10.09.1746) (Kauf, weil der Vorbesitzer Heinrich Hülsewedde die
Stätte verlassen musste.) ( Anm.; nach der Überlieferung konnte oder
wollte er die Steuern an das Kloster in Clarholz nicht mehr entrichten.)
Etwa zur gleichen Zeit taucht ein Henrich Hülsewedde, geb. in Clarholz,
in Münster auf. Uff: Maria Niehauß (gest. 17.02.1753), Mathias Krevet
und Maria Niehauß waren, bevor sie den Hof Hülsewedde kauften, Heuerlinge
bei Grothuß zu Heerde (einer der ältesten Höfe). Gerd Hülsewedde Uff:10.09.1746;
Anna Maria Griese. 1784 Johan Henrich Hülsewedde und Catharina Ostfechtel
(verst. 25.01.1823); 1825 Otto Hülsewedde und Catharina Deitert. 1871:
Joseph Hülsewedde und Elisabeth Pötter, 1907: Anton Hülsewedde und Anna
Westmeyer: 1964 August Hülsewedde und Anni Drüker.
Hier
soweit die Daten aus dem zitierten Heimatjahrbuch.